Arbeitskreis Kluterthöhle e.V.
Frauenhöhle

Nur eine kleine Mulde war ursprünglich ein Hinweis auf Verkarstung im Untergrund. Da in der Nachbarschaft einige kleinere Höhlen bekannt waren, holten wir uns die Genehmigung des Besitzers und starteten eine Grabung.
Um die Förderung zu erleichtern, wurde ein Dreibein mit Umlenkrolle aufgestellt.

Die oberen zwei Meter lagen nur im Lockersediment, so dass wir die Seiten mit Schaltafeln und Spindeln abstützen mussten. Mittlerweile wurden auf den massiven Fels Schachtringe aufgesetzt und der Verbau konnte entfernt werden. Nach der Verfüllung wurde ein Tor aufgesetzt.

Hier ist der Abraum aus der Höhle noch zu sehen. Während der Arbeiten ist es manchmal nicht ganz zu vermeiden, dass es im Umfeld etwas wild aussieht. Nach Abschluss der Arbeiten erfolgt aber grundsätzlich eine Renaturierung der Arbeitsstelle, so dass solche Schandflecken verschwinden.

In vier Meter Tiefe stießen wir hinter einer Engstelle dann auf einen schönen, bis drei Meter hoher Profilgang, der in eine größere Querkluft führt. Recht starker Luftzug in der Höhle lässt auf weitere Fortsetzungen hoffen.