Der AKKH e.V. hatte bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein ein volles Programm.
Es wurde vermessen – und zwar außen von der Russenhöhle zum Tennisplatzschacht 2, die Fixpunkte des Wünschelrutengängers und innen die Höhle selbst, da umfangreiche Sicherungseinbauten aus Metall geplant waren.

Die vor zwei Wochen gefundene Luftzugstelle (zuerst ohne Luftzug) konnte erweitert werden.
Dabei musste sehr vorsichtig gegraben werden, um den Erdfallkegel nicht zu destabilisieren.
An der Zwischenkammer lösten sich zwischenzeitlich weitere Sedimentbatzen aus der Wand,
schließlich sackte an der Fortsetzung der letzte große Block lautlos nach unten weg.
Nach dem Ausräumen des eingerutschten Materials haben wir die Höhle ALLE trotz offener, mannshoher und stark bewetterter Fortsetzung verlassen, um uns neu zu organisieren.
Dank der an den Tag gelegten Disziplin konnte danach schnell und effektiv weitergearbeitet werden.

Nach der Verteilung der Aufgaben setzten wir zuerst einen weiteren Sturz in der Zwischenkammer und mauerten die
Verfüllsäule mit Setzfix und Pflastersteinen ab, wobei sich schon wieder weiteres Material aus der Wand löste.
Mit einem Stück Leitplanke, Betonsturz, Mörtel und Steinen sicherten wir die Stelle auch nach unten ab.
Danach bauten wir zwei Leitplanken ( 1,4 m und 1,5 m lang) als Absicherung der Durchbruchstelle ein.
Den Fuß des Erdfallkegels fixierten wir durch eine Trockenmauer.
Jetzt erst konnte der Vorstoß in die Paradieshöhle mit Flatterband, Foto- und Videoeinsatz beginnen.

Glück Auf!
