Auf den Weg zur Großhöhle

Heute hat der AKKH e.V. mit den wissenschaftlichen Arbeiten in der Paradieshöhle begonnen.

Es gab dazu drei Gruppen, zum einen für Film, Foto und Fledermausdokumentation,
zum anderen zwei Vermessungsteams.

Fachmännische Vermessung mit dem Distro (BCRA Grad: 5D).

Vermessungsteam 2 hat etwa in der Mitte der bekannten Teile angefangen, den Hauptgang nach NordNordOst zu vermessen.
Dabei konnten hier alle bekannten Teile bis auf den Bachgang vermessen werden.
Danach haben wir eine Kiesbank abgeräumt und es ging in wunderschönen Gängen bequem weiter.

Impressionen aus dem Paradies.

Der Höhlenteil ist extrem labyrinthisch und führte an zwei Stellen wieder auf die bekannten Teile zurück.
Tropfsteine und Fossilien vom feinsten. Der deutliche Luftzug kam jedoch aus einem Gang der parallel zum Hauptgang wieder zurück läuft.

Licht und Schatten im Paradies.

Insgesamt wurden 124 m Ganglänge vermessen.

Danach galt es, in Neuland vorzustoßen: Der Gang, zuerst nur kriechend zu befahren, wurde ständig größer, am Ende gut 6 m hoch verzweigt er sich in drei Fortsetzungen von der eine extrem stark bewettert war.

Vorläufiges Ende mit 6 Meter Profilgang und weiteren Fortsetzungen.


Zuvor führte uns ein Spalt nach oben zum Beginn unserer Vermessung. Es wurden etwa 50 m begangen, die Enden sind offen. Fossilien und Gangprofile vom allerfeinsten.

Bizarre Laugformen.

Schließlich wurde noch Vermessungsteam 1 besucht, die auch mitten im Neuland steckten.
Pünktlich um 19 Uhr zum Glockengeläut waren wir wieder draußen.

Fazit Geile Tour, geile Forscher und ne geile Höhle auf dem direkten Weg zur Grosshöhle

Glück Auf!