Heaven must wait…

Trotz widriger Wetter Ansage waren Mitglieder des gemeinnützigen Arbeitskreis Kluterthöhle e. V. aktiv, um die Höhlenforschung im NANAMO Kluterthöhlensystem voran zu treiben.

Aufgrund der nicht zu bewältigenden Anfahrt zum Tennisplatz (Paradieshöhle), zogen wir es vor den Einsatz in die Kluterthöhle zu verlegen. Und das war genau die richtige Entscheidung.

Die von Rafal und Alina geortete Verbindung zwischen Kluterthöhle und Wolfsloch wurde beidseitig angegangen.

Hier nähern sich beide Höhlen auf 2,5 m mit einer Höhendifferenz von 6 Metern an. Zwar musste die Forschung im Wolfsloch wegen Überflutung eingestellt werden.

Kleiner See im Wolfsloch.


Von der Kluterthöhle aus ließ sich ein Heute zum Glück inaktiver Sickerschacht, nur wenige Meter neben dem Führungsweg sehr gut graben.

Blick vom Führungsweg zur Grabungsstelle.

So konnten wir im Laufe des Einsatzes gut 1,5 m Tiefe gewinnen. Zumindest der obere Meter bestand aus anthropogen in den Schacht eingebrachtes Höhlensediment in dem sich vereinzelt Scherben und ein viereckiger Meißel fanden. Das geförderte Material wurde zu Renaturierung anderer naheliegender Höhlenteile genutzt.

Blick in den Sickerschacht.

Bei der Geschwindigkeit müssten wir in drei Einsätzen im Wolfsloch sein, aber natürlich haben die Arbeiten auf dem Tennisplatz Priorität.

Wer will eine Paradieshöhle schon warten lassen?

Glück Auf!