Bei der gestrigen Tour galt es, die Engstelle am nördlichen Ende des Paradiestunnels zu erweitern.
Dies ging mit E-Hammer deutlich besser als letzte Woche mit Fäustel und Meißel.
Außerdem hatte jemand die Dusche in der Engstelle abgestellt, so dass wir diesmal trocken blieben.

Obwohl wir die Engstelle von beiden Seiten bearbeitet haben, dauerte es doch noch lange bis die Stelle auch für stämmigere Höhlenforscher passierbar wurde.
Dahinter öffnete sich eine wahre Zauberwelt.

Ein mannshoher Profilgang führte nach unten bis zu einem Gangknick.
Dahinter verschlug es uns die Sprache. Der große Gang war komplett versintert.

Besonders herausragend, eine schwebende Sinterdecke unter der Sintergefüllte ehemalige Tropftrichter zu sehen waren.
Eine skelettierte Sinterfahne und vieles anderes mehr.

Der neue Höhlenteil endet leider an einem stark bewetterten Tagversturz.
Der Bereich ist so stark bewettert das der letzte Messzug aufgrund der Kondenswasserbildung kaum möglich war.
Der neue Höhlenteil hat eine Gesamtlänge von 30 m, weitere Fortsetzungen sind aufgrund der Hang nähe auszuschließen.

Nach ausgiebigem Fotografieren verließen wir die zugige, aber traumhafte Höhlenwelt.
Glück Auf!
