Gestern war der Arbeitskreis Kluterthöhle e.V. im Einsatz, um den dritten Bauabschnitt der Bismarckhöhle erfolgreich zu beenden.
Im Zuge der zehntägigen Sanierung haben wir 30 Kubikmeter Steine und Sprengfels sowie 40 Kubikmeter Schotter, Bauschutt, verlagerte Sedimente und Schlacken geladen und entsorgt.
Die Kleine Halle ist nach der Hochdruckreiniger Aktion nicht wieder zu erkennen.

Besondere Schwierigkeit war die Beseitigung des verlagerten Materials aus der Kleinen Halle.
Aufgrund der Topografie musste hier ALLES Material mit EIMERN bis zur Westfalenhalle gefördert werden.
Erst ab dort war der Einsatz von Mikrobagger und E Dumper der Voigt GmbH möglich.
Als letztes renaturierten wir die außerhalb des Bodendenkmals „Spielplatz“ liegenden Bodenflächen und verlegten Flatterband.

Der Fossilreichtum der Kleinen Halle ist unglaublich, zumal man vor der Sanierung nicht eine einzige Fossilie aufgrund von Sprengstaub, Lehmüberzügen und gekalkten Wänden erkennen konnte.

Das Beste daran: Sowohl am Tag der Höhle am 13.09., als auch am 20.09., dem Tag des Geotops, ist es jedem möglich, sich selbst ein Bild davon zu machen.
hier noch einmal die Links zur Anmeldung nebst weiterführender Information:
Tag der Höhle am 13.09.:
https://kluterthoehle.regiondo.de/historische-fuhrung-durch-bismarckhohle-und-russenbunker
Tag des Geotops am 20.9.:
https://kluterthoehle.regiondo.de/geologische-hohlentour-bismarckhohle-russenhohle-und-russenbunker
Glück Auf
