Heute, direkt nach der spektakulären 50. Jahrfeier des Vereins war der AKKH e.V. zum letzten Mal vor der Fledermausschutzzeit in der Bismarckhöhle aktiv.
Da Rafal die südlichsten Teile der Unteren Westfalenhalle im Vorfeld vermessen hatte, war eigentlich klar, dass der hinterste östliche Gang bis vor den vermauerten Eingang der Bismarckhöhle ziehen würde. Und zwar nur 30 cm unter das Schienenniveau. So begannen wir direkt vor der Mauer zu graben. Leider endeten hier alle Möglichkeiten im massiven Sandstein.
Trotzdem konnten wir mit Lawinenpiper und Funkgeräten schnell einen Kontakt herstellen.
Allerdings nicht zur letzten, sondern zur Vorletzten nach Osten aufwärts ziehenden Kluft.
Diese endet derzeit an mit Mörtel versetzten Steinen, die von oben hereingeworfen wurden.
Wir verlegten die Arbeiten in den Vorbau der Bismarckhöhle und schon nach kurzer Zeit sackte der E Hammer nach dem Durchschlagen eines Betonstreifens in den losen Untergrund.

Nach der Beseitigung eines Blockes konnten wir im lockeren Sandsteinschutt schnell nach unten graben. Stimmen aus der Unteren Westfalenhalle waren nun deutlich zu hören und starker Luftzug setzte ein.
Zudem fanden wir Knöpfchen Sinter. Zu unserer Begeisterung ist es nicht nur möglich in Richtung auf die Untere Westfalenhalle vorzustoßen, sondern auch nach Osten scheint es hier unter dem Bunkereingang weiterzugehen.
Vielleicht in Richtung des großen georteten Hohlraumes.

Jetzt ruht zunächst einmal die Arbeit in der Bismarckhöhle wegen der anstehenden Fledermausschutzzeit vom 01.Oktobier bis 30.April.

Glück Auf!
