Förderschacht in der Wiedervereinigungshöhle eingezogen.

Gestern war der AKKH e.V. zwischen zwei Sturmtiefs, bei angenehmer Witterung, in der Wiedervereinigungshöhle aktiv.
Das Programm war diesmal sehr umfangreich

Der Erdfallzustieg wurde vergrößert. Dann haben wir Stürze eingebaut und ein 400 PVC-Rohr eingezogen.
Dieses wurde dann mit Steinen und Mörtel fixiert und dient zukünftig als Förderschacht.

Äußeres Ende des Förderschachts.

Den Resthohlraum verfüllten wir anschließend mit Aushub. Die Arbeiten waren unbedingt nötig geworden, da das Erdfallmaterial durch die aktuellen Regenfälle durchnässt und damit instabil wurde.
Wie berechtigt diese Befürchtungen waren, zeigte sich kurz nachdem das Rohr eingezogen war, als ein Teil des linken Stoßes nachbrach.

Förderschacht in der Höhle.

Um die Höhle nun weiterhin befahren zu können erweiterten wir den schmalen Kluftgang zum Eingang, sodass nun auch kräftig gebaute Forscher dort hindurch gelangen können.

Die Sedimentreste am Schachtkopf wurden weitgehend abgeräumt, um Steinschlag nach Möglichkeit zu verhindern.

Nach den Sicherungsmaßnahmen gab es noch Zeit für die Vorstossgrabung.
An zwei Stellen ging es voran. Am Schachtgrund gelang es etwa 50 cm tiefer zu kommen

Blick vom Förderschachtende hinab zum Grund der Wiedervereinigungshöhle.

Auf der mittleren Etage geht es nun bis zu einer hangparallelen Querkluft weiter, wobei beide Stellen deutlich bewettert sind!

Es bleibt also (wie immer) spannend.

Glück Auf!