Es geht voran im Klutertberg!

Gestern waren wir für Euch an der Wiedervereinigungshöhle aktiv.
Das Wetter spielte mit und so stand einer Grabungsaktion nichts mehr im Wege.

Zunächst konnte die Engstelle am Schachtgrund fachgerecht aufgeweitet werden.
Parallel dazu wurden im Eingangsbereich Plateaus planiert, um die vollen Eimer, aufgrund des Personalmangels, zwischenzulagern.
Erst danach war es möglich den Boden tiefer zu legen. Das Material bestand immer noch aus reingerutschten Tonstein- und Grauwacke Schutt sowie zusätzlich Hang Lehm.

Blick in den Schacht.

Erstaunlicherweise wurde das Material nach unten immer lockerer. Dafür nahm der Luftzug deutlich zu.
Nachdem wir zuerst einen verfüllten Gang Richtung Hang freigeräumt hatten, entschlossen wir uns jedoch erst einmal weiter in die Tiefe zu graben.
Das war genau die richtige Entscheidung. Schon bald unter einem Felsvorsprung öffnete sich ein Fenster, durch das man in ein Kämmerchen blicken konnte.

Schauen wir gerade in die neue Sensation im Kutertberg?


Im Hintergrund konnten wir über einer Lehmhalde eine Gangfortsetzung in den Berg hinein erahnen. Der immer stärker werdende Luftzug kommt zum großen Teil genau hier her.

Offensichtlich sind wir einem neuen Höhlenteil auf der Spur.
Bis zum Ende des total verfüllten Zwergenganges in der Russenhöhle sind es nur wenige Meter. Hier gibt es aber keinen Luftzug.

Also muss dort noch deutlich mehr im Berg verborgen liegen als nur die Verbindung. Möglich wäre auch eine Verbindung mit dem Russenbunker?
Der starke Luftzug lässt unsere Fantasie dabei gerade tanzen.

Glück Auf