Nach den umfangreichen Sicherungsarbeiten der letzten Woche konnte nun wieder am Schachtgrund ungehemmt gegraben werden. Vorher installierten wir aber noch eine Drathseilleiter im mittlerweile fünf Meter tiefen Schacht.
(Gesamthöhenunterschied bis zum Eingang Förderschacht 7m).


Leider tat sich nach kurzer Zeit eine Verengung auf die professionell beseitigt wurde.
Darunter konnten wir daraufhin weitergraben. Mittlerweile haben wir offensichtlich den Einsturzkegel ausgeräumt.
Der Lehm am Schachtgrund ist nun überwiegend stark tonig und zäh. Obwohl wir fast einen Meter tiefer gekommen sind, fehlt uns immer noch die wenige Zentimeter mächtige Mergelschicht die die Firste im Zwergengang der Russenhöhle bildet.

Während der wenige Meter lange Weg zur Russenhöhle wie vermutet komplett mit Sediment plombiert ist, ist der 1 m höher ansetzende Gang nach Südost (Russenbunker) extrem stark bewettert.
Dieser muss aber auf den ersten zwei Metern noch erweitert werden, um die deutlich sichtbare Lehmhalde zu erreichen.

Fazit: Leider haben wir den Durchbruch ins Neuland noch nicht geschafft, so dass die Flatterbandrolle nicht zum Einsatz kam.
Aber es geht an zwei Stellen weiter und das macht Appetit auf mehr.
Glück Auf!
